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25.11.2016 16:25 Uhr

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Bekommen werdende Väter aus Solidarität ein Bäuchlein?

(dpa) Dass Frauen während der Schwangerschaft einen kugelrunden Bauch bekommen, liegt in der Natur der Sache. Oft heißt es aber, dass Männer aus Solidarität auch einen bekommen. Der Satz «Wir sind schwanger» bekäme durch eine solche Co-Schwangerschaft eine ganz andere Bedeutung. Aber stimmt das eigentlich? Möglich ist das, sagt Jan-Peter Siedentopf, Oberarzt in der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. «Es kann aber auch noch mehr sein, als eine bloße Gewichtszunahme.» Dann sprechen Mediziner vom Couvade-Syndrom.

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Viele sind neidisch auf den Bauch.

© dpa

Das französische Wort couver bedeutet so viel wie ausbrüten oder bemuttern.Es gibt Männer, die während der Schwangerschaft ihrer Frau oder Freundin die typischen Befindlichkeitsstörungen auch bekommen: «Gewichtszunahme, Veränderungen des Appetits, Bauchbeschwerden», zählt Siedentopf auf und verweist auf eine Studie aus Danzig (Gdansk) mit 143 werdenden Vätern: Fast drei Viertel (72 Prozent) waren laut der Untersuchung co-schwanger. «Das ist nicht nur mit einer Verhaltensänderung der Frau erklärbar.» Sehr empathische Männer scheinen besonders betroffen. Es gebe eine ausgeprägte psychische Ursache, denn auch für den Vater steht eine Veränderung im Leben an. «Es sind aber auch hormonelle Veränderungen bei manchen werdenden Vätern beobachtbar.»

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Familienanzeigen sind beliebter Lesestoff. Fast zwei Drittel der Gesamtbevölkerung lesen Familienanzeigen häufig oder gelegentlich.
Vor allem bei Frauen und Älteren sind sie ein begehrter Lesestoff und gehören selbstverständlich zur Lektüre der Tageszeitungen dazu. So lesen 36 Prozent der Frauen und knapp 60 Prozent der Älteren häufig Familienanzeigen in der Tageszeitung.
Quelle